Die Maklerprovision ist ein absolutes Streit-Thema. „Die Provision ist viel zu hoch“ und „Für die 10 Minuten Besichtigung“ hört man, wenn bei Gesprächen über Immobilienmakler lauscht. Auch Ich sah diese überdurchschnittlichen Provisionen als reine Abzocke. Wenn man aber den Makler einfach mal fragt, was er überhaupt für sein Geld tut, stellt man fest, ob man überhaupt auch einen guten Immobilienmakler vor sich sitzen hat. – Dies ist im Übrigen ein Punkt warum ich für das Bestellerprinzip auch im Verkauf bin. Der Immobilienmakler kümmert sich um Durchsicht der Unterlagen wie Grundbuch, Lastenverzeichnis, Kaufvertrag und Bauunterlagen. Er sorgt dafür, dass für den bestmöglichen Preis und den schnellstmöglichen Abschluss alles da ist, was man braucht. Der Makler darf jedoch nicht beratend im Bereich Steuern und Rechtsfragen tätig sein. Er kann Ihnen höchstens einen Hinweis geben und Sie darüber informieren. Außerdem erstellt dieser die Exposés, entwickelt eine Verkaufsstrategie, führt Besichtigungen durch, prüft die Bonität und tätigt weitere TOP-Leistungen. „Weitere TOP-Leistungen“ die meiner Meinung nach nur dem Verkäufer was bringen. Natürlich hilft es auch, dass der Käufer eine bessere Finanzierung bekommt und schnellstmöglich alle Unterlagen hat. ABER, das spiegelt sich dann auch im Kaufpreis wider. Jeder Makler in Deutschland handhabt das anders.

Verkaufsprovision

Eine Provision fließt, egal wie es gehandhabt wird, immer. Diese liegt beim Verkauf zwischen 3,57% und 7,15% vom Verkaufspreis. Es unterscheidet sich jedoch von Region zu Region, wer die Provision zahlen muss. Ein gutes Maklerbüro ist das bis zu einer gewissen Höhe auch definitiv Wert-für den Verkäufer-. Die Provision ist nach Abschluss des notariellen Kaufvertrags fällig.

Ab 2020 wird es voraussichtlich eine Änderung durch die Provisionsreform geben. Diese besagt, dass der Käufer nur noch maximal die Hälfte der Gesamtprovision zu zahlen hat. Ein Thema welches in der Immobilienwirtschaft kritisch gesehen wird. Ich jedoch bin diesem positiv gestimmt.

Vermietungsprovision

Bei der Vermietung besteht das Bestellerprinzip bereits seit 2015 und besagt, dass derjenige den Makler zahlen muss, der ihn auch beauftragt. In der Regel der Vermieter. Auch als Wohnungssuchender gibt es die Möglichkeit einen Makler zu beauftragen, dies hat aber ausschließlich schriftlich zu erfolgen. Die Provisionen liegen meistens zwischen einer und maximal zwei Monatskaltmieten. Bei mir erhalten Sie für die Vermietung ein individuelles Angebot, welches abhängig von der Lage, Größe der Wohnung und Qualität der Wohnung ist. Je besser die Wohnung, desto weniger zahlen Sie!

Sie haben Interesse an einer Vermietung über mich? Dann kontaktieren Sie mich jederzeit telefonisch oder per E-Mail.